Badsanierungen im Kreis
Nicht nur in Esslingen sind die Sanierungen der Bäder unumgänglich. Auch andere Städte und Kommunen im Kreis spüren in diesem Jahr, dass Freibäder zwar sehr schön, aber gelegentlich auch ziemlich teuer sind. Am weitesten fortgeschritten sind die Arbeiten in Kirchheim. Hier hatte der Gemeinderat im vergangenen Jahr den Kirchheimer Stadtwerken als Betreiber 2,2 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um das 1927 an der Lindach in der Rekordzeit von lediglich 32 Tagen gebaute Freibad fit für die Zukunft zu machen. Mit diesem Geld sollen die Außenanlagen und die Betriebsgebäude völlig neu geordnet werden. So sind das Aufsichtsgebäude und die Gaststätte Hutteninsel bereits unmittelbar nach dem Badesaisonende 2017 abgerissen worden. Dafür entsteht nun an einem näher am Becken gelegenen Platz ein Kiosk mit Sitzgelegenheiten.
Zweifel am geplanten Eröffnungstermin
Auch das neue Umkleide- und Personalgebäude rückt näher ans Wasser heran. Zudem bekommt das Kirchheimer Freibad eine neue Wärmeerzeugungsanlage und einen neuen Fahrradabstellplatz. Das ehrgeizige Ziel war es, all diese Arbeiten bis zum 1. Juni 2018 fertigzustellen, um das Bad noch in den Pfingstferien zumindest im Probebetrieb eröffnen zu können. Offiziell hätte das Bad dann am 12. Juni eröffnet werden sollen. Schon im Herbst hatte es allerdings Zweifel gegeben, ob sich dieser Termin halten lasse.
Zum Stand der Baumaßnahmen will sich die Kirchheimer Verwaltung aktuell nicht äußern. Erst in der Sitzung des Technik- und Umweltausschusses könne man konkrete Aussagen zum Baufortschritt und zum davon abhängenden Eröffnungstermin machen. Die Pressestelle der Stadt verweist aber auf den Sachstandsbericht, den der zuständige Mitarbeiter Ende Januar im Ausschuss dargelegt hat.
Tragisch und irgendwie auch traurig